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Letzten Tage

Das sind sie also, die letzten zwei Tage bei Viprinet. Wirklich realisiert habe ich das noch nicht. Es ist ein wirklich seltsames Gefühl wenn man weiß, dass ich nur noch zwei Tage hier sitze, aber in meinem Kopf noch unendlich viel Zeit ist.

Ich habe das Ende selbst gewählt um noch einmal eine Herausforderung zu beginnen, was neues zu sehen. Ich will wissen wie andere Probleme und Herausforderungen angehen und Lösungen finden. Gerne gehe ich eigentlich hier nicht gerne, aber auf der anderen Seite freue ich mich natürlich sehr auf die neuen KollegInnen.

Meine Sachen sind gepackt, just in diesem Moment habe ich alle Social Media Kanäle übergeben und als finalen Akt mich selbst gelöscht. Newsletter wurden abbstellt, enge Kontaktpersonen kontaktiert und verabschiedet und morgen steht dann das große Tschüss sagen an. PC und Bildschirme abbauen, Tastatur und Maus sauber machen, Tisch abwischen, Fenster schließen, Licht aus, Urlaub.

Ein Nimmerwiedersehen das weh tut. Ich wünschte ich könnte das, was ich suche, hier erleben. Auf der anderen Seite ist das hier ja nur gut, wegen den KollegInnen und wer weiß ob die nicht auch bald mal eine Reise antreten werden. Ungewissheit ist nun nichts was auf meiner "Kann ich gut mit leben"-Liste realtiv weit oben steht.

Was bleibt ist tiefe Dankbarkeit meinem Chef gegenüber. Unglaublich was ich hier in dreieinhalb Jahren lernen durfte. Fachlich wie menschlich. Und es zeigte sich mal wieder, dass man sich Respekt nicht mit Strenge und Härte erarbeitet, sondern mit Wissen und Förderung. Mich hätte es nicht besser treffen können.

Nun geht die Reise also weiter, ich freue mich. Und ich werde mich noch mehr freuen, wenn die Trauer über das hier verflogen ist. Auf geht es! Arsch hoch und Anpacken.

Letzten Tage
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